Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
domine m.
domine , m. an einigen orten, zumal in den Niederlanden, pflegt man den geistlichen so zu nennen und auf diese weise den voc. als nom. zu gebrauchen. das ist wider die stolzen domine und stolzen frowen Keisersb. Post. 2, 32 . Bruno sprach 'warum aber nicht? und schaffen mit dem domine uns einen guten muth?' der pfaff der da mit in war, sprach 'das wolt ich gern sehen'. Bruno sprach 'da müszten wir unser kunst brauchen, doch wiszt ir wol dasz Calandrin geizig ist und gern auf ander leut speisz, essen und trinken geht, darumb gehen wir und füren in mit uns ins wirtshaus, und der domine thue desz…