Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
deinige
deinige , 1 1. gleichbedeutend mit dein 6, und steht wie dieses ohne subst. immer mit bestimmtem artikel und schwacher form. es ist erst im 17 ten jahrhundert aufgekommen, Luther kennt es noch nicht, auch nicht Maaler und Henisch. da aber Opitz in den psalmen sagt den herren will ich loben, dessen rat den meinigen hat wollen gründlich führen, so musz auch der deinige für diese zeit gelten. es kann sich auf ein subst. beziehen, und richtet sich dann nach dessen geschlecht. es war nicht mein plan, es war der deinige. es geht über meine kraft, auch über die deinige. und wenn dies herz, wovon du k…