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Dechen

mnd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
9 in 7 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Dechen

Bd. 4, Sp. 565
Dechen, Heinrich von, Geognost, geb. 25. März 1800 in Berlin, gest. 15. Febr. 1889 in Bonn, studierte 1818–19 in Berlin, arbeitete dann bis 1822 bei den Bergämtern in Bochum und Essen, seit 1824 als Bergamtsassessor im Ministerium des Innern, ging 1828 als Oberbergamtsassessor nach Bonn, wurde 1831 vortragender Rat im Ministerium, 1834 Professor für Bergbaukunde in Berlin und 1841 Direktor des Oberbergamts zu Bonn. 1859 übernahm er die interimistische Direktion der Abteilung für Bergwesen im Handelsministerium, kehrte aber 1860 als Oberberghauptmann nach Bonn zurück und trat 1864 in den Ruhestand. Er veröffentlichte: »Geognostische Umrisse der Rheinlande« (mit v. Oeynhausen und Laroche, Berl. 1825, 2 Bde.) und »Geognostische Karte der Rheinlande« (mit denselben, das. 1825); »Geognostische Übersichtskarte von Deutschland, England, Frankreich und den Nachbarländern« (das. 1839,2. Bearbeitung 1869); »Sammlung der Höhenmessungen in der Rheinprovinz« (Bonn 1852); »Geognostische Führer« in das Siebengebirge (das. 1852,2. Bearbeitung 1861), zur Vulkanreihe der Vordereifel (das. 1861, 2. Aufl. 1885), zum Laacher See (das. 1864); »Geologische Karte von Deutschland« (Berl. 1869,2 Blätter, mit Text, 2. Aufl. 1880); »Die nutzbaren Mineralien und Gebirgsarten im Deutschen Reich« (das. 1873). D. leitete auch die geognostische Untersuchung der Rheinprovinz und Westfalens, als deren Resultat die »Geologische Karte« von 1855–65 in 34 Sektionen (2. Aufl. 1883) erschien, dazu Erläuterungen (Bonn 1870–84, 2 Bde.). Mit Karsten gab er das »Archiv für Mineralogie, Geognosie, Bergbau und Hüttenkunde« (1838–55) heraus. Vgl. Laspeyres, H. von D. Ein Lebensbild (Bonn 1890).
1676 Zeichen · 34 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    dēchen

    Mittelniederdeutsches Wb.

    dēchen , dēchennât s. dēken.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    dechenm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +3 Parallelbelege

    dechen dechent , m. wie dechant m. ahd. dechân Graff 5, 123 . tegân Mon. boic. 22, 303. mhd. dechân dechent Ben. 1, 309 …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dechen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Dechen , Heinrich von, Geognost, geb. 25. März 1800 in Berlin, gest. 15. Febr. 1889 in Bonn, studierte 1818–19 in Berlin…

  4. modern
    Dialekt
    Dechen

    Bayerisches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    Dechen Band 3, Spalte 3,1454

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dechen

7 Bildungen · 7 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von dechen

de + -chen

dechen leitet sich vom Lemma de ab mit Suffix -chen.

dechen‑ als Erstglied (7 von 7)

Dechenei

Campe

deche·nei

Die Dechenei , Mz. die — en, die Wohnung eines Dechents. S. Dechent.

Dechenhöhle

Meyers

dechen·hoehle

Dechenhöhle , berühmte Höhle im Lennetal bei Iserlohn, 1868 entdeckt und nach dem Oberberghauptmann v. Dechen benannt, ist 267 m lang, beste…

Dechenīt

Meyers

deche·nit

Dechenīt , seltenes Mineral, vanadinsaures Blei PbV 2 O 6 , findet sich in kleinen rhombischen Pyramiden oder in warzenförmigen Aggregaten v…