Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Däumling
Daumen m. zweigliedriger, stärkster Finger der Hand, der den anderen Fingern zum Fassen gegenübergestellt werden kann, ahd. (8. Jh.), asächs. thūmo, mhd. mnd. mnl. dūme, nl. duim, afries. thūma, aengl. þūma, engl. thumb (germ. *þūman-), kurzvokalisch aschwed. þumi, schwed. tumme, mit l-Suffixen anord. þumall ‘Daumen’ und aengl. þȳmel ‘Fingerhut’ führen mit aind. túmraḥ ‘kräftig, dick, groß’, lat. tumēre ‘geschwollen sein’, tumidus ‘aufgeschwollen, aufgeblasen’, tumor ‘Schwellung, Geschwulst’ (s. Tumor), tumulus ‘Bodenschwellung, Grabhügel’, tumultus ‘Getöse, Aufruhr’ (s. Tumult), lit. tumė́ti …