Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
cramanzen
cramanzen , pl. nugae, ineptiae, gesticulationes, franz. grimaces, welches auf nigromancia, altfranz. ingremance, portug. engrimanzo zurückzugehn scheint ( Diez 651 ), es sind gaukeleien, possen, ceremonien: darumb so leren euwere kind in der jugent guotes ze thuon und nicht lernen sie, als vil vetter und müter thuon, die lernen sie cramanzen machen, sie geben inen nicht zuo essen, sie müssen inen vor bossen und cramanzen machen und sich krümmen und biegen, als wolten sie den morischgen tanz tanzen. Keisersb. brösaml. 76 b ; man lernet die kinder weltliche lieder singen, und wan sie swern und …