Braband ⟨›brabant‹ (allg.); außer: „Broer-“ (an Westfalen grenzende Teile der krfr. Stadt Wuppertal u. des Rhein-Wupper-KreisesBrg an Westfalen grenzende Teile der krfr. Stadt Wuppertal u. des Rhein-Wupper-Kreises@HerwegHe), „Braore-“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@HopstenHp), „Brāband“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa), Brawant (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh) ⟩ 1. a) Brabant; Provinz des heutigen Staates Belgien (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl) Kr. Beckum@VorhelmVh, (WWB-Source:325:WoeNWoeN), Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl (Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef). — In Sprichwörtern und Reimen: „Nu es Holland in Noth un Brobant in Asche“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh = WWB-Source:310:WalterWalter 19).„Hup de hup de sâke, dä WWB-Source:196:MöllerMöller sett om Dâke, hät’n Stöcksken En der Hand un wiest domet no Broerbant“ (an Westfalen grenzende Teile der krfr. Stadt Wuppertal u. des Rhein-Wupper-KreisesBrg an Westfalen grenzende Teile der krfr. Stadt Wuppertal u. des Rhein-Wupper-Kreises@HerwegHe). „Siuse bu Kindken lęup üöber denn Damm, hadde man oinen Strump Huasen an, oinen Huasen un oinen Strump Scheoh, Siusebukindken wo wurs diu henteo? No Holland — no Brobant, do schlachte wui’n Schwuin, do drinke wui Wuin,do wü wui ock fröhlich un lustig bui ßuin“ (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@SüdlengernSl). Abzählreime:„Ēne mēne mīne mes, schöttel vēre fīwe ses; achter de kerke stüff dat sand, England — Brband, kamm’n de jüfferkes met de tūten, woll’n de hēle höll beslūten, ringel rangel, dottel dangel druf, bis du swatpott af“ (Kr. LingenLin WWB-Source:170:LingenLingen 206). „Achter de Karreken stöff dat Sand, von Engelland nao Braoreband. Dao kamm de Juffer Tüter an, de woll de hele Welt besluten. Are, bare, Botterkare, Wittke, wattke, weg“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@HopstenHp = WWB-Source:47:BüldBüld 68). „Achter de Kȧrke stuff et Sāⁿnt, Braabāⁿnt, Gellerlāⁿnt,Jüffrou met denn hoogen Tuuten will de heele Wäilt beßchuutn, ake bake noote krake,elka, belka, buff“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@EmlichheimEm = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 247). Aus Kinderliedern:(...) Brbant wass eslten, et Slüᵉsselken wass tebroªken (...) Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl. (...) Äiens [ein Eselchen] nām iᵉk an de Hantun gonk trmet [damit] no Brbant (...) Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al. Beim Blinde-Kuh-Spiel:Blįnge Kou, b witt ’e hin? Na Brawa’nt ... (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh = WWB-Source:17:BauerCBauerC 274), den vollst. Reim →
blind. 2. Belgien Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@GronauGr. — 3. Ortsneckerei auf die Bauerschaft Borbein (Ahlen) (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, auch WWB-Source:47:BüldBüld 2).