Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
blerren
blerren , von menschen und thieren, mhd. blêren ( Ben. 1, 204 a ), bei Stieler 98 plarren, plerren. 1 1) flere, was nach der lautverschiebung stimmt, schreien: was blerrst du? zu einem schreienden kind; man schift zu inen und schlug sie tod, der see der wart von blute rot, jemerlich hort man sie pleren. V. Webers lied von Murten str. 21 ; und sind gleich den bleiern orgelpfeifen, die blerren und schreien fast in der kirchen. Luther 1, 74 b . da ein mensch stolz, hoffertig ist, und gat har blerren, meint nieman sei sein gleich. Keisersb. s. d. m. 24 b . vgl. anblerren, anblarren. 2 2) häufiger …