Eintrag · Westfälisches Wb.
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bī-fallen V. [verbr.] 1.1. kleiner werden, schrumpfen. Dä Dūßen (Beule, Schwellung) es bīfallen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 1.2. körperlich abbauen, abmagern. Däi Ole es düchtig bi’efallen (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). — 2. einfallen, jmdm. als Einfall, als Erinnerung in den Sinn kommen. Dat will mi füör’n Moment nich bifallen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). Dat ess müi juste seo büifallen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = PLATENAUWB). Dat fellt mui nich bui, dat ek ümmesüß arbegge (Lippe OESTERH). — 3. gefallen. Dat is mi bifaln (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). — 4. sich jmdm. zuwenden (Kr. LippstadtLst Ge).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
Dialektbifallen
Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege
bifallen ä. Spr. zufallen, beifallen, zustimmen: 'ys gar tho sere dem eynen dele bygefallen' (Ro 1583) Jb. 8, 186; Gry. …
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Sackgasse 3
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit bifallen
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Keine Komposita gefunden — bifallen kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.