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bîbôz

ahd. bis mhd. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

EWA
Anchors
6 in 5 Wb.
Sprachstufen
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24
Verweise raus
11

Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

bîbôz

bîbôzAWB m. a-St., nur in Gl. und dem 1. Basler
Rezept, 8. Jh. (Steinmeyer, Spr.denkm. 39, 8)
und ausschließlich im Nom. und Akk.Sg.: ‚Bei-
fuß, artemisia, ambrosia, valeriana, valentina,
matricaria, mater herbarum
(Artemisia vulgaris
L.), auch ein paarmal übertragen auf die ‚Me-
lone, melo
(Cucumis melo L.) und einmal auf
die ‚Runkelrübe, beta (Beta vulgaris L.) 〈Var.:
pipoz, piboz, bipoz, biboz, bibez, bibot, mit
anderem Anlaut der zweiten Silbe: biuot, -voz,
-vuz (12.–13. Jh.), -uuz (Juniusgl. 13. Jh.),
oder, wie E. Karg-Gasterstädt ausgerechnet
hat, „47 Belegen (in 59 Hss. aus dem 9.–
14. Jh.) für inlautend b, p stehen nur 11 (in 11
Hss.) mit v gegenüber“
(PBB 62 [1938], 56)〉.
– Im Mhd. beginnt sich die Form bîvuoz st.m.
neben gelegentlichem bîbôz u. a. durchzuset-
zen; frühnhd. begegnen noch beiposz, peipus-
(kraut) neben häufigerem beifusz u. ä. In der
Hochsprache von heute gilt nur noch Beifuß
m.; zu der unabsehbaren Zahl von mdartl. Va-
rianten und Volksetymologien vgl. Marzell,
Wb. d. dt. Pflanzennamen I, 435 f.; Hegi, Il-
lustr. Flora VI, 2, 637; die Formen mit anl. -b-
der zweiten Silbe halten sich nur noch in einem
schmalen md. Streifen vom Riesengebirge über
Thüringen nach Lothringen und der Pfalz (s.
auch unten).
1296 Zeichen · 48 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    bîbôzst. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    bîbôz st. m. , mhd. bîbôz, frühnhd. peipus, dial. obers. peips ( vgl. Müller-Fraureuth 1,80 s. v. Beifuß ); mnd. bîbôt, …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    BÎBÔƷstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    BÎBÔƷ stm. beifuß, artemisia, mater herbarum, tantes Hoffm. sumerl. 40,19. 53,1. 62,66. 63,75. 65,1. Diefenb. gl. 40. Gr…

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Wortbildung

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