Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
biberschwanz m.
biberschwanz , m. cauda fibri, muste gleich den bärentatzen als leckeres gericht an die gutsherschaft verabreicht werden: die fischer sollen von einem gefangnen biber dem fürsten füsze und schwanz geben. Böhmes beitr. zum deutschen recht 5, 145 ; ungewonliche speis essen, als biberschwenz, berendoppen, das seltzam ist und sunst niemants me hat. Keisersb. s. d. m. 5 b . von ihrer zugerundeten gestalt heiszen auch dachziegel biberschwänze.