Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beseligen
beseligen , beare, beglücken, selig machen, also von selig, mhd. sælic abzuleiten, nicht von seele, und nicht zu schreiben beseeligen; in der älteren sprache selten und weder bei Dasypodius , Maaler angeführt, noch von Luther gebraucht. er ist mit zeitlichen gütern beseligt, gesegnet; er fühlt sich von liebe beseligt; die er ( Jesus ) selbst mit ihm ( aus der hellen ) geführet und ihm gleich zu fahren beseligt hat. Ayrer proc. 3, 5 ; alle augenblicke will ich zehlen, bis ich denselben ausgerechnet habe, welcher mich widerumb mit den süszen blicken beseligen wird, derer ich gern auch morgen the…