Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
besebeln
besebeln , besefeln , inquinare, decipere, in der rotwelschen gaunersprache ( nach allen verzeichnissen ) besebeln und besefeln concacare, wie sefeln cacare, sefel merda, bei welchen wörtern, die keinen hebr. ursprung haben, sich an besabbern, besebbern und nnl. bezabberen, bezeveren, nd. beseevern, nhd. beseifern besudeln denken liesze. Lichtenb. 3, 76 führt an: er hat sich besäbelt für betrunken, und säbel heiszt nach Schm. 3, 184 ein rausch, was doch kein säbelhieb, sondern besudelt zu sein scheint. im 16 jh. kommen beide formen, besebeln und besefeln oft für betriegen, ganz wie bescheiszen…