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Berühmtheit

nhd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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5 in 5 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Berühmtheit

Berühmtheit

Ruhm m. ‘hohes Ansehen’. Das im Dt. und Nl. begegnende Substantiv ahd. (h)ruom (8. Jh.), mhd. ruom, ruon, (md.) rūm ‘Lob, Ehre, Prahlerei’, asächs. hrōm, mnd. rōm, mnl. nl. roem ‘Ruhm, Ehre’ (germ. *hrōma-) stellt sich mit (anders abgeleitetem) asächs. hrōð ‘Ruhm’, aengl. hrōþor ‘Trost, Freude, Nutzen’, got. hrōþeigs ‘ruhm-, siegreich’ (germ. *hrōþa-), ahd. (h)ruod- in Personennamen (vgl. Rüdiger, Rudolf) zu der unter rufen (s. d.) angeführten Schallwurzel ie. *kar(ə)- ‘laut preisen, rühmen’. Auszugehen ist wohl von einer Bedeutung ‘Freudengeschrei’, die sich einerseits über ‘kriegerisches Selbstlob’ zu ‘Prahlerei’, andererseits über ‘Preis, Lob anderer’ zu ‘Ansehen, Ehre’ entwickelt. – rühmen Vb. ‘jmds. Ruhm verkünden, jmdn. lobend hervorheben’, ahd. (h)ruomen ‘(sich) rühmen, prahlen’ (8. Jh.), mhd. rüemen, ruomen, (md.) rūmen, auch ‘froh sein, jubeln’, asächs. hrōmian ‘sich rühmen’, mnd. rōmen ‘rühmen, prahlen’, mnl. nl. roemen ‘rühmen, loben, preisen’, aengl. hrīeman, hrȳman, hrēman ‘rufen, schreien, prahlen’. berühmt Adj. ‘weithin bekannt, überall hoch angesehen’, spätmhd. berüemet, eigentlich Part. Prät. von mhd. berüemen, ahd. bi(h)ruomen ‘sich rühmen’ (um 1000); Berühmtheit f. ‘berühmte Persönlichkeit, anerkannter guter Ruf, Ruhm’ (1. Hälfte 16. Jh.). rühmlich Adj. ‘rühmens-, lobenswert, löblich’, ahd. (h)ruomlīh ‘überheblich’, mhd. rüem(e)lich ‘lobenswert, ruhmredig, prahlerisch’; vgl. ahd. (h)ruomlīhho Adv. ‘ruhmredig, prahlerisch’ (8. Jh.). ruhmlos Adj. ‘ohne Ruhm, Verdienst’ (17. Jh.). ruhmredig Adj. ‘prahlerisch’ (1. Hälfte 17. Jh.), älter rhumrettig (Luther), rumretig (Sachs), zu mhd. ruomreiticheit ‘Prahlerei’, ruomereiten, (md.) ruomerēden ‘sich rühmen’, eigentlich ‘sich Ruhm bereiten’ (zum Grundwort s. bereit), dann volksetymologisch an reden angeschlossen. ruhmvoll Adj., mhd. (md.) rūmvol.
1837 Zeichen · 75 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    berühmtheitf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    berühmtheit , f. celebritas, franz. notabilité: Göthe, Herder, Wieland und andere berühmtheiten.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Berühmtheit

    Goethe-Wörterbuch

    Berühmtheit nur 3 Belege zu berühmt 1 27,237,23 DuW 9 uö Syn Zelebrität vgl Gloria Glorie Reputation Ruhm Christa Dill C…

  3. Spezial
    Berühmtheit

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Be|rühmt|heit f. (-,-en) 1 renomanza (-zes) f. 2 (berühmte Persönlichkeit) porsona conesciüda f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit beruehmtheit

1 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von beruehmtheit

beruehmt + -heit

beruehmtheit leitet sich vom Lemma beruehmt ab mit Suffix -heit.

Ableitungen von beruehmtheit (1 von 1)

unberühmtheit

DWB

unberühmtheit , f. , gegentheil von berühmtheit Campe ; nl. onberoembdheid wb. 10, 1023; eigenschaft, unberühmt zu sein: dies land vereint m…