Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beriechen
beriechen , in doppeltem sinn, 1 1) fumo, odore implere: stube ganz berochen, von rauch erfüllt; und nach dem empfangnen nachtmal miteinander in die kammer giengen, die von köstlichem geschmack aller berochen war. Bocc. 2, 127 a . beides heute veraltet. 2 2) odorem explorare, vgl. anriechen : er beroch alles, was er in die hand nahm; gierig beroch er die flasche; das wild beriechen; er ( der affe ) kroch hinauf, man sah ihn kaum, drauf setzt er sich, beroch das wetter. Lichtwer 1, 9 . sich beriechen, sich erforschen, kennen lernen: wir müssen uns erst miteinander beriechen. Stieler 1531 ; hat …