Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
belauben
belauben , 1) fronde vestire: der mai, der lenz belaubt den wald. 2) sich belauben, frondem agere: der major, der so viele alte bäume sich wieder belauben sah, konnte auch an die wiederkehr seines eignen frühlings glauben. Göthe 22, 36 ; und wenn ihr seinem spottgedichte glaubt, so hat für andre nur miss Daphne sich belaubt. Gotter 1, 335 . das particip kann auf 1 oder 2 bezogen werden, häufig steht dicht belaubt, grün belaubt u. s. w.; reif, der einen belaubten frühling aufdeckte. J. Paul mumien 3, 16. 3 ) belauben heiszt bei den kohlenbrennern, die meiler mit laub, reisern, erde bedecken. 4)…