Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beiwohnung f.
beiwohnung , f. 1 1) concubitus, fleischliche, ehliche beiwohnung: der wust nit, das wir noch nie biwonung zamen ghan hatten, schämpten uns bede mit einandren nider zu gan, doch must das einmal sin. Tho. Plater 60 ; die eheliche beiwohnung. Kant 5, 85 . 2 2) commercium, gesellschaft, umgang, verkehr: die sitten werden angenommen durch beiwonung (mores trahuntur ex convictu), man sicht gar bald bei was lüten er gewont hat. Keisersberg sünden des munds 30 a ; und als Joannes Andree spricht in add. spec. tit. de judeis, so mögen wir sie on ir gemain bywonung got dem almechtigen nit herzu bringen.…