Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
auswinden
auswinden , extorquere, ahd. ûʒ wintan ( Graff 1, 753 ), 1 1) die wäsche ausringen: es solt ein medlein waschen gan, ir hemdlen weisz, ir euglin klar, sie hört ein reuter singen; sie winket mit ir schneeweiszen hand dasz er ir hülf auswinden. Uhland 252 ; das eichenlaub umb den hals zu bauchen, zu pläuweln, zu schlegeln, zu reiben, auszuwinden. Garg. 113 a ; sie weinet, dasz ein thräne die ander rührte, und von denselbigen hatte sie ihr fazinet durch stätigs abwischen dermaszen angefüllt, dasz man es auswinden mögen. Simpl. 2, 365; 'ich bin zum auswinden nasz' wer aus starkem regen kommt. 2 2)…