Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ausschöpfen
ausschöpfen , exhaurire, nnl. uitscheppen: er wölle den Jordan mit seinem munde ausschepfen. Hiob 40, 18 ; und meint den abgrund göttlicher maiestet auszuschepfen. Luther 3, 102 ; sie ( die gottlosen reichen ) werden gewislich ausgeschepft und ein andern drein gesetzt. 3, 293; und erholten unser ausgeschöpfte kraft. Frank weltb. 233 a ; bruoder Niclaus, der was dürrs, magers, ausgeschöpfts leibs. chron. 311 a ; wenn sie den geltsack ausgeschepft haben. Kirchhof wendunm. 34 a ; die wolthaten, die sie genossen, wären von einem so groszen masze, dasz ihre dankbarkeit sie nimmehr ausschöpfen könte…