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auftürmen

nhd. bis spez. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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6 in 6 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

auftürmen

auftürmen

Turm m. hochaufragendes Bauwerk mit verhältnismäßig kleiner Grundfläche, ahd. turn (9. Jh.), mhd. turn, torn, (md.) turm, mnd. torn, tarn, mnl. torn, tōren, nl. toren sind entlehnt aus afrz. *torn ‘Turm’, als sicher vorauszusetzen durch das bezeugte Deminutivum afrz. tornele, mfrz. tournelle. Dieses beruht wie gleichbed. afrz. tor (frz. tour) auf lat. turris ‘Turm’, entlehnt aus griech. týrsis (τύρσις) ‘Turm, Wohn-, Mauerturm, Burg, Palast, mit Mauer und Turm befestigte Stadt’. Da lat. turris auch den beweglichen, drehbaren Angriffs- und Beobachtungsturm des römischen Befestigungssystems bezeichnet, hat sich durch Einfluß des Verbs lat. tornāre ‘mit dem Drechseleisen runden’, spätlat. ‘wenden’ auslautendes -n entwickelt. Unmittelbar aus dem Lat. ist entlehnt ahd. turri (um 800), turra (9. Jh.), mnl. tor(re). Mit Luther setzt sich die md. Form Turm durch. – 1türmen Vb. ‘turmartig aufbauen, hoch übereinanderstapeln’, reflexiv ‘sich turmartig (übereinander) erheben’ (18. Jh.), ‘in den Gefängnisturm werfen, mit einem Turm versehen’ (15. Jh.); vgl. ahd. turrōn ‘mit Türmen versehen’ (11. Jh.). auftürmen Vb. ‘turmartig aufbauen, aufhäufen, aufstapeln’, übertragen reflexiv ‘sich stark häufen’ (17. Jh.). Türmer m. ‘Turmwächter, Glöckner’, mhd. turner, türner.
1270 Zeichen · 48 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    auftürmen

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +1 Parallelbeleg

    Turm m. hochaufragendes Bauwerk mit verhältnismäßig kleiner Grundfläche, ahd. turn (9. Jh.), mhd. turn, torn, (md.) turm…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    auftürmen

    Goethe-Wörterbuch

    auftürmen mehrf im Zustandspass bzw -perf 1 etw turmartig übereinanderschichten, aufhäufen, aufbauen [ betr Aquädukt der…

  3. modern
    Dialekt
    auftürmenschw.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    auf-türmen schw. : ' hoch aufschichten ', Heu, Stroh, Holz u. dgl., nach dem Schd. [verbr.]. — F.: zumeist uftirmə, was …

  4. Spezial
    auftürmen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    auf|tür|men vb.tr. impironé sö, arcuncé sö.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit auftuermen

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Zerlegung von auftuermen 2 Komponenten

auf+tuermen

auftuermen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Keine Komposita gefunden — auftuermen kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

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APA
Cotta, M. (2026). „auftuermen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/auftuermen/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „auftuermen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/auftuermen/pfeifer_etym. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „auftuermen". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/auftuermen/pfeifer_etym.
BibTeX
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