Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Asket m.
Asket m. ‘wer sich einer strengen, enthaltsamen Lebensführung unterwirft’, entlehnt (Mitte 18. Jh.) aus griech. askētḗs (ἀσκητής) ‘wer sich einer Sache befleißigt’, besonders ‘der sich übende Athlet’, dann, wie auch entlehntes spätlat. ascētēs, ‘wer sich entsagungsvoll in Frömmigkeit und Tugend übt, Eremit’, zu griech. aské͞in (ἀσκεῑν) ‘sich befleißigen, üben’. Gleichzeitig wird asketisch Adj. gebildet, entsprechend griech. askētikós (ἀσκητικός) ‘enthaltsam, entsagungsvoll’, im 18./19. Jh. auch (in Wendungen wie asketische Schriften) ‘erbaulich, zu Frömmigkeit und Tugend führend’. Da frz. ascè…