Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
askal
(11./12. Jh., mfrk.?) zu einem schon Steinmeyer
unverständlichen Lemma leridus. Katara, Gl. d.
S367askal – âskorunga 368
Cod. Sem. Trev. 266, konjizierte dafür *luridus
und deutete ahd. askal demgemäß als
‚aschen-, eine Ableit. von aska2
farbig, leichenblaß, fahl‘
(s. d.) mit der gelegentlich auch an Nomina an-
gefügten Adj.-erweiterung -al (→ -al).