Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aschenbrödel m.
aschenbrödel , m. cinerarius, ein küchenjunge, der in der asche brodelt und sudelt, brodeln, brudeln, brutzeln wird gesagt vom geräusch kochendes, wallendes wassers; im gedicht von Oswald heiszt es ( Haupt 2, 100 ) kæme er in daʒ kochehûs, daʒ in niht herwider ûʒ triben die aschenbrodele, sluegenn ûf sîn gefidere, nemlich den weisen, ausgesandten raben. dies wort enthält eine uralte, in den märchen ständige und reicher entfaltung fähige vorstellung. von drei söhnen gilt der jüngste für dumm und wird verachtet, weil er seine erste jugend im schmutz und in der asche der küche zubringt ( altn. li…