Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
armutei f.
armutei , f. was armut, scheint aus der alten weiblichen form aramuotî entstellt und in eine spätere ableitung übergesprungen: drumb könd ir uns nicht wohnen bei, wann da ist nichts denn armutei. H. Sachs 5, 230 d . bei Frank steht bald armuotei, bald armatei geschrieben: wirt ellendiglich in armuotei zu Bethlehem geborn 84; mit diser armatei vermeint der guot keiser solt der römisch stuol content sein. chron. 521 a ; und ist doch alles narretei, thorheit, betlerei, unwissenheit, blindheit und armatei. paradoxa 120 b . armetei wurde oben aufgeführt. noch heute hört man in verschiednen gegenden…