Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anzannen
anzannen , anzännen , ringere dentes versus aliquem, parare dentes ad mordendum, die zähne weisen, angrinsen, anfletschen, ahd. zannên ringere ( Graff 5, 686 ), was entsprungen scheint aus zaniên: das gesatz zannet mich nit an, straft mich nit und verdammet mich die zeit nit. Melanchthons anweisung in der h. schr. verdeutscht von Spalatin 73 ; haben die zungen aus den hälsen gestackt, sie angezant. Thurneisser nothg. ausschr. 1, 83 ; sintemal ein alter, ehrlicher man ehe zu lieben ist denn ein alts weib, denn es lassens die alten weiber nicht, sie zannen die jungen menner an. Agricola spr. n o…