Eintrag · Adelung (1793–1801)
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Anrüchtig, -er, -ste, adj. et adv. in den Rechten, ein wenig berüchtigt, geringer Verbrechen, oder einer unanständigen Lebensart wegen, besonderer Ehren unwürdig, aber doch nicht ehrlos. Ein anrüchtiger Mensch. Durch etwas anrüchtig werden. S. Berüchtigt, ingleichen Rügen, von welchem dieses Wort ohne Zweifel abstammet. An hat hier die mildernde Bedeutung, einen geringen Grad der Ehrlosigkeit anzudeuten.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschAnrüchtig
Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege
Anrüchtig , -er, -ste, adj. et adv. in den Rechten, ein wenig berüchtigt, geringer Verbrechen, oder einer unanständigen …
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Kompositum 1
Sackgasse 4
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit anruechtig
1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
anruechtig‑ als Erstglied (1 von 1)
anrüchtigkeit
DWB
anrüchtigkeit , f. levis notae macula.
Zitieren als…
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Cotta, M. (2026). „anruechtig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/anruechtig/adelung
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Cotta, Marcel. „anruechtig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/anruechtig/adelung. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „anruechtig". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/anruechtig/adelung.
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