Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anreichen
anreichen , attingere, mhd. Barl. 111, 40, nnl. aanreiken, an etwas reichen, angen, anbelangen: die zeit, welche dazu nicht anreichet. Opitz Arg. 2, 256 ; unsere reise aber anreichend, wir fielen ihnen vom himmel auf den hals. Lohenst. Arm. 1, 606 ; was der künftigen dinge vorbewust anreichet, weisz ich zwar. 1, 1352. anreichen oder sich anreichen bedeutet ein gebrechen der pferde: anraichen ist anders nichts als wann sich ein pferd mit den hindern füeszen in die vordern tritt oder schlegt, welches ein gefahrlich ding. Seuter rosarzn. 313 ; so ein ros sich angereicht hett, nimm ein gut theil r…