Hauptquelle · Westfälisches Wb.
anneªmen V.
an-neªmen V. [verbr.] 1.1. etwas (gerne, ohne Bedenken) entgegennehmen, nicht zurückweisen. Hä hïet dat Pakǟit nit ānnoam’m Annahme verweigert ( Dor Wl ). Wann he di ’n paor Eier metdaohn will, dann niem’m se män driste an ( Stf Ar ). — 1.2. mit etwas einverstanden sein, mit etwas übereinstimmen und daher übernehmen. Annern Glöub’m annuam’m ( Isl Is ). — 1.3. (Arbeitsstelle, Posten) bekommen. Nigge Steie annoemmen (Frbg.) ( Isl Su ). — 2. sich etwas zu eigen machen, zulegen. Hä hïet däselm’m Manīren annoam’m at sīn Olle ( Dor Wl ). — 3.1. aufnehmen, zulassen. De Mester häff em äs Lährjungen an…