Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anheischig
anheischig , promittens, recipiens in se, kann mit dem vorhergehenden anheischen nichts zu schaffen haben, sondern scheint, nach ihm, verderbt aus antheiszig, mhd. antheiʒec ( Ben. 1, 660 a ), ahd. antheiʒi ( Graff 4, 1087 ), alts. andhêti, vovens, devotus. anheischig werden sagt man nicht mehr, nur sich anheischig machen, geloben, auf sich nehmen: er machte sich anheischig, mit dem gröszten theile des königlichen kriegsheeres zu ihnen überzugehen. Wieland 7, 96 ; wer so spricht wie Tifan, macht sich anheischig sehr viel zu thun. 7, 186.