Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anfühlen
anfühlen , attrectare, tactu explorare: ihre hand war weich wie sammet anzufühlen, fühlt sich weich an; fühlt man die haut an ( an die haut ), so erscheint sie rauh; wenn ich ihm die rechnungen durchsehen half, konnte ich ihm anfühlen, wie glücklich er war. Göthe 20, 47 ; sie haben sich, man fühlt es ihnen wol an, nie verwirrt. 20, 175; wenn ich ihnen anzufühlen glaube, dasz sie ihre gesellen in eben dem grade verachten, als ich. Klinger 1, 176 ; man fühlt dir den Spartaner an, doch nur an deiner ungeschliffenheit. 2, 378; ihr ( meiner sittlichen kraft ) danke ich das eigne, das man meinen wer…