Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Amarīn
Amarīn ( Pikramin, Triphenyldihydroglyoxalin ) C 21 H 18 N 2 entsteht durch Erhitzen des isomeren Hydrobenzamids; es bildet farblose Prismen, schmilzt bei 113°, löst sich in Alkohol und Äther, reagiert alkalisch, bildet meist schwer lösliche Salze und ist giftig. Beim Erhitzen des salzsauren Salzes entsteht isomeres Isoamarin, bei Oxydation Lophin.