Hauptquelle · Westfälisches Wb.
achttein
acht-tein achtzehn ⟨ I. auf as. tehin, tein beruhend: › achtein ‹ etwa nordöstlich einer Linie vom Nordwesten des Kreises Waldeck bis zur Südgrenze des Kreises Meppen; jedoch mit münsterländischem achtain in Tek Me ( Re Hv ); mit Schärfung im Hiat vor dem silbisch gewordenen n von Wie bis Tek, z. B. achtåijjen ( Hfd Jell || Bi, Hal Bh ), achteggen ( Tek Le , Lip Oesterh ), Wie Gü , achtedden (Lip Oesterh im N). — II. auf as. tehan zurückgehend: 1. im SW, d. h. etwa im westl. Kr. Olpe, in der Mark und im Vest Recklinghausen nach Verkürzung des ē¹ (< eha ) und folgender Kürzendiphthongierung › a…