Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
achteihn
Wossidia achteihn achtzehn; dient dem Volksmund oft nur zur bloßen Umschreibung einer Menge, so im Pfingstbittreim: gäben Ji mi wol achteihn Eier Pa; im Ortsreim: Walmsdörper Dierns wägt achteihn Pund; im Wiegenlied: en oll Mann mit achteihn Kiepen, dee will all de Kinner gripen Wo. V. 3, 28 a ; daher auch häufig übertreibend in Rdaa.: dee brukt bloß 'ne Bücksenkül ruttauhängen, denn hängen morgens achteihn Stück an (so viel Bräute kann er bekommen) Sta Stargard@Bredenfelde Bred ; angesichts einer erstaunlichen Tatsache sagt man: dat 's binah, as wenn de Ilk Jungen kriggt, achteihn mit 'n Mal …