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Ɉüngling

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Ɉüngling Der

Bd. 2, Sp. 859a
1. Der Ɉüngling, des — es, Mz. die — e, eine junge Person männliches Geschlechts vom Ende des Knabenalters an bis zum Mannsalter. Ein Jüngling werden, aus dem Knabenalter treten. Er ist kein Jüngling mehr, er ist schon bei Jahren. Nach Kants etwas willkührlicher Bestimmung ist ein Jüngling, »einer, der seine Art erzeugen, aber nicht erhalten kann. Der Mensch ist solches in seinem funfzehnten oder sechszehnten Jahre.« Uneigentlich nennt man einen Menschen, der an Verstande und Erfahrung einem Jünglinge gleicht, dessen Verstand also noch nicht reif und ausgebildet und dessen Erfahrung noch gering ist, zuweilen einen Jüngling. »I der ersten Jugend seinen Verstand anbauen, und die Fortsetzung im Alter unterlassen, macht 60 und 80 jährige Jünglinge.« Gellert. I weiterer Bedeutung nannte man ehemahls jede junge männliche Person, sie mochte verheirathet sein oder nicht, einen Jüngling. »Ausgenommen was die Jünglinge verzehret haben.« 1 Mos. 14, 24; wofür Michaelis die Knechte setzte. »Und sandte hin Jünglinge aus den Kindern Irael.« 2 Mos. 24, 5; bei Michaelis Diener.
1084 Zeichen · 17 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    ɈünglingDer

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    1. Der Ɉüngling , des — es, Mz. die — e , eine junge Person männliches Geschlechts vom Ende des Knabenalters an bis zum …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit Juengling

12 Bildungen · 12 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Juengling‑ als Erstglied (12 von 12)

Ɉünglingfrisch

Campe

Juengling·frisch

○ Ɉünglingfrisch , adj . u. adv . frisch, d. h. ungeschwächt, munter, lebhaft wie ein Jüngling. Jünglingfrisch Tanzt' er (der Quell) aus der…

Ɉünglingsalter

Campe

Juengling·salter

Das Ɉünglingsalter , des — s , o. Mz . dasjenige Alter, in welchem man ein Jüngling heißt, das Alter zwischen dem Knaben= und Mannsalter (Ad…

Ɉünglingsbart

Campe

Juengling·s·bart

○ Der Ɉünglingsbart , des — es, Mz. die — bärte , der Bart eines Jünglings, ein Federbart, ein noch schwacher zarter Bart. — — welchen (Sohn…

Ɉünglingsblick

Campe

Juengling·s·blick

○ Der Ɉünglingsblick , des — es, Mz. die — e , der Blick eines Jünglings, ein lebhafter, unbewachter, von jugendlichem Feuer, auch wol Unbed…

Ɉünglingschaft

Campe

Juengling·schaft

Die Ɉünglingschaft , o. Mz . die Eigenschaft einer jungen Person männliches Geschlechts, da sie ein Jüngling ist, der Stand eines Jünglings.…

Ɉünglingsgestalt

Campe

Juengling·s·gestalt

○ Die Ɉünglingsgestalt , Mz. die — en . 1) Die Gestalt eines Jünglings als eines solchen; ohne Mehrzahl. 2) Ein Jüngling selbst. »Er winkte …

Ɉünglingsglut

Campe

Juengling·s·glut

○ Die Ɉünglingsglut , d. Mz . ungew. die Glut, die feurige, lebhafte Empfindung, die Leidenschaftlichkeit des Jünglings, im Jünglingsalter. …

Ɉünglingsstimme

Campe

Juengling·s·stimme

○ Die Ɉünglingsstimme , Mz. die — n , die Stimme eines Jünglings d. h. eines Menschen in den Jünglingsjahren, welche weder die Höhe der Stim…

Ɉünglingstag

Campe

Juengling·stag

Der Ɉünglingstag , des — es, Mz. die — e , ein Tag des Jünglingsalters, aus der Jünglingszeit. Richter. I meinen Jünglingstagen , oder in me…

Ɉünglingstraum

Campe

Juengling·straum

○ Der Ɉünglingstraum , des — es, Mz. die — träume , der Traum eines Jünglings; dann, die Vorstellung eines jugendlichen, lebhaften Geistes, …