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Äsel

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MeckWB
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Äsel Pl.

Bd. 1, Sp. 468
Wossidia MeckWBNÄsel Pl. Äsels m. Esel 1. hierzulande nur in Gärtnereien und gelegentlich in Kurorten als Zugtier gehalten. Der Esel gilt als träges und ungeschicktes Tier, daher im Volksmund als geläufiges Neck- und Spottwort und in Rdaa. vorwiegend zum Ausdruck minderwertiger Eigenschaften und schlechter Gewohnheiten des Menschen. a. häufig die geistige Beschränktheit oder Untauglichkeit für eine Tätigkeit, einen Beruf andeutend: dee is so dumm as 'n Äsel mehrf.; sick to 'n Äsel maken sich dumm anstellen StaStargard@NeustrelitzNStrel; em (nämlich den sich dumm Benehmenden) hett woll de Äsel in 'n Galopp verluren Sta Stargard@Alt StrelitzAStrel; un (der Schulmeister) versteiht von Schaulhollen sovel, as de Esel von Klawezimbelspelen Derb. 1, 14; wat verstünn de Esel von 't Ludenslagen Derb. 1, 150; ick paß taum Preister as de Esel taum Zitterspeler Reut. 2, 287; denn let em dat (nämlich das Sich-Verstellen) as en Esel, de up de Zitter spelt Reut. 2, 206; eenen ollen Äsel kann 'n slecht danzen lihren HaHagenow@LankLank; man röppt den Äsel nich anners to Haw (zu Hofe), as wenn he Säck drägen sall Wa; de Äsel (d. h. der Dumme) hett mihr Frünn' as de Voss (der Schlaue) Wa; männigein söcht den Äsel un sitt dorup RoRostock@RibnitzRibn; worüm riden de Preisters nich mihr up Äsels? — König Fritz hett all de Äsels tau Ministers maakt PaParchim@SuckowSuck; gelegentlich hebt man dabei die Ohren des Esels als charakteristisches Merkmal hervor: steiht de Äsel ok achter de Dör, kiken doch sin Uhren hervör, d. h. Dummheit kommt doch zum Vorschein RoRostock@RibnitzRibn; dor ward kein Äsel so grot geburen, dat em de Uhren nich mihr wassen, d. h. die Dummheit nimmt zu RoRostock@KlockenhagenKlock; der als dumm Hingestellte erwidert: Se sünd 'n grötteren Äsel, Ehr Uhren sünd länger Ha Hagenow@DreilützowDreil. b. sodann von Charaktereigenschaften wie Faulheit, Verschlagenheit u. ä.: du fule Äsel! Schelte für den Faulpelz WaWaren@SchwarzSchwarz; zum faulen Frauenzimmer: du oll Trudelfiken, di hett de Äsel perrt! GüGüstrow@GöllinGöll; vom allzu Trägen: is 'n slichten Äsel, dee sin Fell nich mihr alleen drägen will Ro; dee (der Verschlagene) hett Schelmstück lad't as de Äsel HaHagenow@RedefinRed; oft wird hierbei nur das Äußere des Esels zum Vergleich herangezogen: dee steckt vull Schelmstück as de Äsel vull grise Hoor RoRostock@RibnitzRibn; so auch vom Launenhaften: un satt so vull Lunen as de Esel vull grise Hor Reut. 4, 105; de Äsel lett ihrer sin Hoor as sin Nück Wa; verächtlich vom Lügner: dee sitt vull Lœgen as de Äsel vull grage Hoor MaMalchin@StavenhagenStav; vom allzu Höflichen: dee is vull Komplimenten as de Äsel vull Fört (Furze) SchwRehna; der sich überall Vordrängende: ierst kam ick, säd' de Äsel Schw Rehna; HaHagenow@LankLank; dee (der Draufgänger) geiht dörch, as de Melkfru ehr Äsel Wa; vom Übermütigen: wenn den Äsel to woll is, geiht he up 't Is un breckt sick den Bein WaWaren@SchwarzSchwarz. c. auch vom seelischen Zustand, z. B. die muntere Stimmung ausdrückend: mi wir so mooy to Sinn as den Esel up den Plummenbom Bri. 2, 206; un dorbi sach hei so lüftig (munter) ut as en ollen Esel, de virteihn Dag' bi schiren Hawer in 'n Stall stahn hett Reut. 7, 463; anderseits die Zwangslage: mi is up den Kanteder velmals tau Sinn west, as den Esel up 'n Plummenbom Derb. 2, 24; dat geiht em (dem in der Zwickmühle Sitzenden) as den Äsel, dee twee Herren hadd: een meent ümmer, de anner hadd em all fodert GüGüstrow@SchwaanSchwaan; die Gewöhnung an eine Lage, eine Tätigkeit, eine Aufgabe andeutend: doran gewennt sick ein, as de Esel an 't Sackdragen Derb. 2, 39; oder deren Wirkung: wenn de Äsel sin Last hett, geiht he am sichersten WaWaren@SchwarzSchwarz; wenn de Äsel sin Dracht hett, denn weit he, wo he gahn sall Wa; wenn de Äsel nich richtig lad't is, geiht he nich grad' nog Schw; die Genügsamkeit des Einfältigen ausdrückend: för den Esel smecken de Disteln am säutsten Reut. 7, 206; dat is Mul as Salat, seggt de Äsel, as he Disteln fratt Schill. Nachl.; 'alse de Mundt is, so is ock der Sallath, sprickt der Esel, alse he Distelen frath' Gry. Paw. M 1b; ferner: wenn de Maschin gahn sall, möt se smeert warden, säd' de Möller, dor tagelt he sinen Äsel Ro; gern in Verbindung mit Pierd, um den Übergang von einer besseren zur schlechteren Lage, oder umgekehrt, zu kennzeichnen: von 't Pierd up 'n Äsel kamen, d. h. vom Regen in die Traufe allgem.; wi kemen up de Ort mit unsen Spaziergang von 't Pird up den Esel Reut. 4, 399; umgekehrt: wil wi 't so gaud noch meindag' nich hatt hadden un von den Esel up 't Pird kamen wiren ebda 4, 358; de för 'n Esel buren is, kümmt nich up 't Pird Derb. 2, 19; auch mit Kauh: 'unde sick nicht so balde de Kohe nemen laten unde riden den Esel' Gry. Lb. 2, Dd 3a; schließlich: dee kümmt von 'n Äsel up 'n Plummenbom seine Lage verschlechtert sich noch mehr GüGüstrow@BützowBütz. d. anderseits vom Äußern des Menschen, wegen der grauen Haarfarbe des Esels viele Wendungen vom Graukopf: em kickt de Äsel ok all ut de Hoor Ro; de Äsel sleiht all rut Wa; obschonst de Esel ok all mit grise Hor bi em rutekamen was Reut. 6, 35; oder: em kickt de Äsel ut 'n Rockskragen WaWaren@MalchowMalch; in neckender Gegenrede, der Junge zum Graukopf: Se kickt de Äsel all rut! Un in di sitt he noch in (als Antwort) WaWaren@Klein LuckowKLuck; ebenso SchöSchönberg@WarnowWarn; Trost für den früh Ergrauten: wo de Äsel rut is, is he nich mihr in WaWaren@JabelJab; in demselben Sinne: wat 'n goden Äsel is, griest in 'n Mudderliw Gü; sodann zum Menschen mit langen Ohren: du kannst jo mit de Uhren blädern as 'n Äsel WaWaren@RogeezRog; besonders aber viele Rdaa., die bei ungeschickter Bewegung, schlechten Angewohnheiten u. dergl. gebräuchlich sind: he (der ungeschickte Reiter) sitt up 't Pierd, as wenn de Äsel up 'n Plummenbom ritt GüGüstrow@GülzowGülz; meist in der Kinderfopperei, z. B. wenn jem. zu Fall kommt: dat ward rägen, de Äsel waalt sick up 'n Drögen MaMalchin@VipperowVipp; oder wenn jem. die Beine herabbaumeln läßt: dor ward 'n Äsel begraben un de Klocken lüdd't GüGüstrow@BützowBütz; ebenso: den Äsel to Graff lüdden HaHagenow@LehsenLehs; oder: he belüdd't 'n Äsel HaHagenow@BahlenBahl; zum sich reckenden Kind: de Äsel reckt sick, nu bätert he sick PaParchim@GanzlinGanzl; dat hett mi œwer Nacht nich dröömt, dat ick 'n Äsel drägen sall sagt derjenige, auf den sich ein anderer stützen will Wa; wenn einer dem andern heimlich etwas anhängt, heißt es: ick seh 'n Äsel dragen, un dor weit he nicks von StaStargard@WoldegkWold; oder ... dreggt wat, dreggt hunnert Foder ebda; zu dem, der sich den Kopf stößt: kik di üm, dor steiht schräben 'Äsel, bück di'! Wa; oder der sich bei der Arbeit nicht bücken will: bück di, Äsel, bück di! RoRostock@DierhagenDierh; zum vorlauten Kinde: Äsel un ick kamen ümmer vör an PaParchim@SpornitzSporn; zu demjenigen, der in den Spiegel sieht: een Äsel kickt 'n annern an RoRostock@NienhagenNHag D; Wo. V. 3, 1397; zu horchenden Kindern: de gröttsten Äsels hebben de fiensten Uhren StaStargard@DabelowDab; derb vom Farzenden: dee lett eenen fleigen, as wenn de Äsel in 'n Draff is Sta Stargard@WrechenWrech; Hinweis auf die Wirkung eines schlechten Umgangs: wenn 'n sick an 'n Äsel schüert, kriggt 'n Hoor GüGüstrow@SchwaanSchwaan; Belehrung zu 'richtigem' Benehmen, die Mutter zu ihrem Jungen: Jung', snuw de Näs' un segg 'Herr Paster, willkamen, du Äsel' (als der Pastor zu Besuch kommt) RoRostock@HanstorfHanst; oder: Jung, giff dinen Unkel de Hand un segg 'Goden Dag, du Äsel'! WiWismar@BrüelBrüel. e. weitere Wendungen: sœben Buern maken eenen Äsel wild, wenn jem. von vielen Seiten gefoppt wird Ha; Nachbarspott: de Mäkelbörger hebben Hüürn, üm sick de Hannoverschen Äsels von 'n Liw to stöten LuLudwigslust@DömitzDöm; he sleiht den Sack un meint den Äsel SchwRehna; wat Mod' is, dat lett — un wenn de Buer up 'n Äsel to Kirch ritt LuLudwigslust@BlievenstorfBliev; dem nach seinem Geburtstag fragenden Kind antwortet man: du büst nich geburen, di hett de Äsel in 'n Galopp verluren Ro; u. öft.; der nach seinem Alter Gefragte erwidert: ick bün mit 'n Niendörper Äsel in een Johr PaParchim@GoldbergGoldb; zum kleinen Jungen: du steihst jo noch twischen Äsel un Hundsfott HaHagenow@DümmerDumm; Trost für das weinende Kind: em (den Bruder) sall de blag' Äsel biten; SchwSchwerin@LankowLank; Wo. V. 3, 1031; Deutung des Eselrufes Wo. V. 2, 377. 2. im Volksglauben spielt der Esel ebenfalls eine Rolle: der Esel hat auf seinem Rücken ein Kreuz, weil er Christus getragen hat PaParchim@SuckowSuck; Ha Hagenow@WittenburgWitt; WaWaren@DamerowDam; im Swarten See bei der Hohen Burg sollen vier Esel ertrunken sein Wo. Sa.; bei der Hohen Burg zeigt sich eine verwünschte Dame mit einem Esel Wo. Sa.; ein verstorbener Landrat soll im Alten Garten auf einem Esel reiten Wo. Sa.; in einer Sage reitet der Teufel auf einem Esel mit dem Pastorknecht um die Wette WiWismar@NeuburgNeub; der Esel gilt auch als Wetterprophet, vgl. Nützl. Beitr. 1812, 103; in der magischen Krankheitsbehandlung: Eselsblut hilft gegen Kopfweh Staak Krankh. 181. 3. in übertr. Bedeutung für verschiedene Geräte usw. a. ein vierbeiniges zusammenklappbares Bettgestell für kleine Kinder, s. Abb.; daher Rdaa., wenn das Kind müde wird: di röppt de Äsel woll Pa; oder: du mööst woll ierst 'n poor Stunn'n den Äsel riden ebda. b. als Fachwort des Dachdeckers singlecol der über die erste Latte hinausstehende Teil des Daches Schö; ferner als Ausdruck des Bootsbauers: der Balken, an dem die Modellspanten befestigt sind RoRostock@WarnemündeWarn. c. der handgezogene Kornrechen Sta, s. Blume 72. d. die Bratsche MaMalchin@WarsowWars; RoRostock@RibnitzRibn. e. früheres Schulstrafmittel, ein gemalter Esel, der dem betr. Schüler um den Hals gehängt wurde und mit dem er vor der Klasse oder gar öffentlich auf der Straße längere Zeit stehen mußte: Korl Knak müßt mit den Esel stahn Reut. 5, 117; 4, 155; vgl. Äseldragen. f. in der früheren Justiz beliebtes Strafinstrument, ein Holzgestell mit scharfkantigem Rücken, auf welchem die Übeltäter reiten mußten: 'Beklaget, dat he müst upm holten Esel riden' Laur. Schg. 4, 405; 'so dem sich widersetzen wollen, sollen unsere Beambten dieselbe ... mit Gefängniß bestrafen und auf den Esel setzen' (Hofdienstordn. vom 23. April 1699) Bär. Ges. 3, 1, 24; daher noch die Rda.: dee hett up 'n Äsel räden ist bestraft StaStargard@Alt StrelitzAStrel. g. ein früher beliebtes Weihnachtsgebäck StaStargard@Alt StrelitzAStrel. 4. Volkstümliche Namen des Esels: Griesjack, Mœhlenpage, Möllerlöw. 5. Zss.: Benzin-, Bier-, Bildungs-, Draht-, Drank-, Keller-, Modd-, Mul-, Pack-, Palm-, Stein-, Wald-, Wörp-, Wrampäsel. FN.: gräun Äsel (Gehöft), kranken Äsel (Gehöft); Äselborn, -brok, -koppel, -soll, -wisch; Äselsbarg, -dörp, -horst. — Mnd. esel. — Bl. 60a; Dä. 108b; Me. 1, 1064.
10079 Zeichen · 127 Sätze

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  1. modern
    Dialekt
    ÄselPl.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Äsel Pl. Äsels m. Esel 1. hierzulande nur in Gärtnereien und gelegentlich in Kurorten als Zugtier gehalten. Der Esel gil…

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Wortbildung

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AEsel‑ als Erstglied (23 von 23)

Äselbänk

MeckWB

AEsel·baenk

Äselbänk f. die Schulbank für die dummen Schüler Ro Klock ; Abweisung der Anrede mit 'du': up wecke Äselbänk hebben wi tohop säten? Sta Wulk…

Äselbuck

MeckWB

AEsel·buck

Äselbuck m. Eselbock, Schelte für einen Dummkopf Ha Lank .

Äseldragen

MeckWB

AEsel·dragen

Äseldragen n. das Eseltragen, frühere Schulstrafe: Sin däglich Dagwark was dat Eseldragen Reut. 5, 117; vgl. Äsel 3 e.

Äseldriwer

MeckWBN

AEsel·driwer

Wossidia Äseldriwer m. Eseltreiber: agaso 'ein Eseldryver' Chytr. 56; 306; hei gifft sick as Äseldriwer ut (im Märchen) Ro @ Körkw.

Äselei

MeckWB

Äselei n. Eselsei, scherzhaft für einen herumliegenden Stein gebraucht: ick heww wedder in 'n Äselei haugt beim Mähen in einen Stein Gü Ruch…

Äselfahlen

MeckWBN

Wossidia Äselfahlen n. Eselfohlen: pullus asininus 'Eselfalen' Chytr. 360; Matth. 21, 5.

Äselfahling

MeckWB

Äselfahling n. das kleine Eselfüllen: dat oll lütt Eselfahling Reut. 2, 356.

Äselhut

MeckWBN

AEsel·hut

Wossidia Äselhut f. Eselhaut: sin anner Tüg, wat dei Düwel em ut Äselhut maakt hadd' S. Neum. Volksm. 165.

Äselin

MeckWBN

Wossidia Äselin f. a. Spr. Eselin: asina 'Esellinne' Chytr. 360.

Äselmess

MeckWB

AEsel·mess

Äselmess m. Eselmist; Ausdruck der Maurer für schlechten Kalk, der verbrannt und daher nicht verwendungsfähig ist Wa.

Äselmig'

MeckWB

AEsel·mig

Äselmig' f. die Pisse des Esels, übertr. von schlechtem Getränk Schö Schlagsd .

Äselmœhl

MeckWBN

AEsel·moehl

Wossidia Äselmœhl f. a. Spr. durch einen Esel angetriebene Mühle: mola asinaria, machinaria 'ein Esel edder RoßmOele' Chytr. 281.

Äselriden

MeckWB

AEsel·riden

Äselriden n. das Reiten auf dem Esel, im Knabenspiel auf den Schultern eines Kameraden Schö Grev .

Äselschof

MeckWB

AEsel·schof

Äselschof Pl. -schöw' n. das Strohbund, das beim Strohdachbau auf die erste Latte gesetzt wird und daher übersteht (1696) Schö Red ; vgl. Äs…

Äselsfarn

MeckWB

AEsel·s·farn

Äselsfarn m. eine Pflanzenart, asplenium trichomanes E. Krüg. 18; Syn. Muerrud'.

Äselsfort

MeckWB

AEsel·s·fort

Äselsfort m. der Furz oder das Exkrement des Esels; Name einer Heilpflanze, onopordon acanthium, wegen des Geräusches beim Zerbeißen: Eselsf…

Äselshöwt

MeckWBN

AEsel·s·hoewt

Wossidia MeckWB Äselshöwt n. Eselshaupt 2. seem. Äselshowt Verbindungsteil zwischen Mast und Stenge, brillenförmig, auf der Mastspitze sitze…

Äselshut

MeckWBN

AEsel·s·hut

Wossidia Äselshut f. a. Spr. wie Äselhut; Pergament: 'Eselshde, de dartho bereidet syn' Chytr. 183.

Äselsjohr

MeckWBN

Wossidia Äselsjohr n. Eseljahr; Pl.: in de Äselsjohren, denn säält (s. sœlen 2 2 schwer arbeiten) hei (der Mensch) Ro Rostock@Klockenhagen K…

Äselsuhr

MeckWB

AEsel·s·uhr

Äselsuhr n. Eselsohr, gern übertr. auf das lange Ohr eines Menschen; in sprichwörtlicher Anspielung auf die Fabel vom Esel in der Löwenhaut …