Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zustopfen v.
zustopfen , v. : gegen welchem theil die maulwörf, igel und murmelthier ihre gruben zustopffen, da kommt gewisz ein rauher wind her Sebiz feldbau (1579) 8 ; sihe mein bauch ist wie der most der zugestopfft ist, der die neuen fasse zureiszet Hiob 32, 19 . vielfach übertragen: amptleut ... machen ein loch auf und stopffens ander zu Lehmann floril. polit. (1662) 1, 1 ; damit ... die rechte brunnquelle der hochteutschen sprache ... möchte eröfnet, hingegen die nebenquelle aller fremdlingswörter zugestopfet ... werden Neumark neuspr. teutsche palmbaum (1668) 33 ; sechs fahnen von der andern und vie…