Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zusaufen v.
zusaufen , v. , vgl. zutrinken, ein wort bes. des 15. bis 17. jh.s, nicht bei Campe : einem wacker, stark, weidlich z. Stieler 1685 ; Kramer 435 a ; lasz uns disz bier mit schüsseln ausz der melckgelten schöpffen und es bei zehen schüsseln z. Fischart Garg. 141 ndr.; dise sucht des thierischen zuosauffens myndert das heyl der seel J. v. Schwarzenberg büchl. v. zutrinken 7 ndr.; der allhier liegt, ist wol tod; hätte sonsten längst geruffen: ist denn niemand nimmer da, der mir eines zugesuffen? Logau 652 E.; mein herr schimpffe mich nicht und sauffe mir einen rausch zu Chr. Weise erznarren 153 n…