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zunicken

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zunicken v.

Bd. 32, Sp. 622
zunicken, v. , neueres wort Stieler 1346, zuerst Venusgärtlein 36 ndr. 11) zum grusz: wenn ... vater Stilling seine freunde zur halboffenen thüre herein ... kommen sah, bewies er ihnen seine liebe durch freundliches zunicken Jung-Stilling 1, 641; der jüngling sprach seinen grusz, der alte nickte ihm freundlich zu G. Freytag 9, 24; und nun sah ich, wie die beiden (Kinkel und Jordan) sich kurz zunickten G. Keller an Storm 57; einem freundlich, huldvoll, lächelnd, schelmisch zunicken. mit obj.: so nickte sie beiden ihren morgengrusz zu Fontane I 4, 47. freier: mit freuden seh ich nun jeder känntnisz entgegen, die mir von da und dort zunickt Göthe III 1, 273 W. 22) als zeichen des verstehens und der zustimmung: und welche belohnung war ein freundliches zunicken des lehrers! J. H. Vosz antisymb. 2, 187; der bruder sah die schwester prüfend an, sie nickte ihm leise zu G. Freytag 4, 178; über die jahrtausende hinweg nicken sie (die groszen männer) einander zu H. Heine 3, 113 E.; einem beifällig, bestätigend, zustimmend zunicken, einem dank, beifall z. 33) einem gedanken, wünsche zu erkennen geben: mir können sie (die ärzte) zunicken, was sie hoffen — was sie fürchten Hippel lebensläufe 3, 1, 100; der gerichtsdiener hat ... ihm zugenickt, als ob er ihn zum anstoszen auffordern wolle Hebbel 2, 45 W.; merket auch ein schönes kind, wen ich eben meine, nun so nicke sie mir zu: leb auch so der meine! Göthe 1, 122 W. 44) nur gelegentlich hat zu darin den sinn des schlieszens: wenn ihr die augen vor schlaf wollten zunicken Grimm dtsche sagen 2, 107, vgl. einnicken.
1595 Zeichen · 28 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zunicken

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Zunicken , verb. regul. act. & neutr. 1. Neutrum, mit haben, auf jemanden nicken. Der Rathsherr nickt ihr zu in langer S…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    zunicken

    Goethe-Wörterbuch

    zunicken [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    zunickenschw.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    zu-nicken , zu-nucken schw. : ' grüßend, bestätigend den Kopf auf und ab bewegen ', zunicke [LU-Alsh NW-Kallstdt, Krämer…

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APA
Cotta, M. (2026). „zunicken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 16. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/zunicken/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „zunicken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/zunicken/dwb. Abgerufen 16. May 2026.
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Cotta, Marcel. „zunicken". lautwandel.de. Zugegriffen 16. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/zunicken/dwb.
BibTeX
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