Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zugleichen v.
zugleichen , v. , spätmhd. zuoglîchen M. Behaim reimchr. 9 Hofmann; assimilare Diefenbach 55 c ; voc. theut. (1482) ii 8 b ; adaptare voc. pred. (1486) a 5 b . etwas in erscheinung, wesen, werth einem anderen gleichstellen, meist im pass.: die weysen habent den wein zuogeleychet dem groszen triackers tractat des Arnald von Villanova (1479) Götze frühnhd. leseb. 5; so wurdestu zgeleicht ainem der da pawet on grunntfest Keisersberg granatapfel (1510) g 5 c ; die muck sprach ir hochmütig zu: wie? wolstu dich mir zugeleichen? H. Sachs 9, 148 K.; nicht mehr üblich. besonders und nicht ganz ausgest…