Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zudringlichkeit f.
zudringlichkeit , f. , erst seit dem 18. jh., vgl. bei zudränglichkeit. es drückt mit der eigenschaft auch meist ein zudringliches verhalten aus, wie es sich in der fast vorherrschenden anwendung als plur. kund thut. selten von der eigenschaft allein: allein ich besitze die zudringlichkeit nicht, die notwendig ist, um so etwas durchzusetzen G. Forster 8, 157 ; alles in diesem landhause ist zu ertragen, nur die empfindsame zudringlichkeit des curators nicht Immermann 7, 87 H. im übrigen stuft sich die bedeutung ab wie bei zudringlich. 1 1) von dem lebhaft, nachdrücklich herandringenden verhalte…