Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zieraffe m.
-affe , m. , schelte für einen sich zierenden, sich affektiert benehmenden menschen beiderlei geschlechts, auch putzsüchtiger mensch; von männern: läppische zieraffen ( modesüchtige männer ) Kant s. w. 12, 421 ; obs spieszbürger oder philosophen, ... zieraffen oder gesezte männer sind Musäus physiognom. reisen 3, 128 ; schwächlinge und zieraffen Pestalozzi s. schr. 10, 134 ; der zieraffe Andrea meckerte giftig hinterdrein Gaudy s. w. 2, 108 ; der ladenjüngling wird ein blödsinniger zieraffe, sobald er den feinen cavalier mit glacée und glanzstiefeln herausbeiszen will B. Goltz zur charakterist…