Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zibbe f.
zibbe , f. , hündin, häufiger weibliches jungthier oder weibchen kleinerer haus- und feldthiere; vorwiegend ostmd., dem nd. teve, tiffe, f., hündin, übertr. geile, liederliche weibsperson entsprechende wortform, die z. th. schon in mnd. zeit, eine besondere schätzung südlicher zuchtmethoden verratend, in die nd. nachbarbezirke eingedrungen ist und neuerdings bis in Holstein hinein boden gewonnen, jedoch das westliche Niederdeutschland und den ripuarischen bereich unberührt gelassen hat; mit ihrer neuen bedeutung hat sie sich neben das heimische nd. wort gestellt; hier scheint die durch das sch…