Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerschwellen verb.
zerschwellen , verb. , zu schwellen ( th. 9, 2493), 1) intrans. anschwellen, sich schwellend ausdehnen: ziswollan tumida Graff 6, 874 ; a) gewöhnlich durch krankheit: sîne vûze wâren zuswullin Haupts zs. 17, 33; mhd. wb. 2, 2, 792 a ; Lexer 3, 1087 ; mnld. teswellen; und min antlitze uber al von grozem weinen mir zuswal Hiob 6700 K.; Nehemia 9, 21 ; mit zerschwollem angesicht Kirchhof wendunm. 2, 117 Ö.; dasz denen meisten kriegsleuten ... davon ( hunger ) die schenckel zerschwalen Lohenstein Arm. 1, 1032 a ; schweiz. id. 9, 1843; das ort, da die rinde zerschwüllt ( infolge eines wurms ) Sebiz…