Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerschinden verb.
zerschinden , verb. , zu schinden ( th. 9, 189), die haut abscheuern, -stoszen, -reiben: Rother 2443 F.-K.; dasz sie ( eine frau ) in keller fiel hinein, zerschundt die armen und die bein Sandrub kurzweil 119 ndr.; so dauernd in gebrauch, vgl. noch: W. Raabe Abu Telfan 1, 29 ; auch mundartlich bezeugt: schweiz. id. 8, 911; Stieler 1798 ; Frisch 2, 184 a ; Campe 5, 849 a ; frei von den nerven: Fr. Th. Vischer auch einer 2, 317 ( cit. unt. zerdreschen 2); seltener von leblosen dingen, deren auszenseite ( lederbekleidung bei einem boote, rinde eines baumes, gewänder ) abgeschabt und -gestoszen is…