Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zeitwort n.
-wort , n. , 1) verbum; aus der mitte der sprachgesellschaften stammendes, wie Adelung wb. 2 4, 1680 feststellt, unzureichendes übersetzungswort, das sich aber bereits im 17. jahrh. durchgesetzt hat; zunächst für tempus verbi: nam ( ist ) das unvollkommene z. ( d. h. imperfectum ) von nemen Gueintz rechtschr. 105 ; sodann aber nur noch für verbum: die nenn- und zeitwOerter Harsdörfer tricht. 1, 18 ; Zesen rosenmând (1651) A 4 b ; gedoppeltes z. verbum compositum Bellin rechtschr. b 9 a ; Schottel verskunst 28 ; Gueintz rechtschr 15 ; u. s. f.; im 18. jahrh. sowohl von Gottsched ( crit. dichtk.…