Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zehrgaden m.
-gaden , m. , speisekammer, gewölbe mit speisevorräten: 1 vässl mit essich im zergaden Zingerle inventare 95 ; an höfen mit reicher bedienung, so am Münchener, dazu ein -gadner, ein gadenschreiber, ein -gadendiener und einige -gadenknechte angestellt, s. Schmeller 2 2, 1147; Unger-Kh. steir. 646 a ; Schöpf 827 ; bildlich: als ausz einem reichen z. allerley tugent herauszgeben Mathesius ausgew. w. 2, 37 ; in bürgerhäusern zum speiseschrank umgewandelt: Stifter s. w. 2, 134 ; recht früh nicht mehr verstanden und in -garten, ziergarten Heppe wohlred. jäger 342 b oder zehrgarn, -gaben Schmeller 2 …