Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zause f.
zause , f. , 1) mhd. zûse, f., gestrüpp, haarlocke; tûse, f., seltener tûsel, m., wirrer knäuel, wirr und rauh aussehender büschel, zotte, zwickel; durcheinander, wirrwarr: tûse hâr; et sitt all in ên tûse Doornkaat-K. 3, 449 b ; 2) das zausen, auch schlag, prügel, stich; übertr. das durchhecheln, bekritteln: so haben die weltweisen philosophen solche menschliche seele ... zur z. genommen W. Spangenberg ganszkönig 6 ; odr geb ihm doch ein gute zausz ( zause ihn tüchtig ) H. Götting pulvis scholast. B 3 ; vielleicht m. und so gleich mhd. zûs m.: da steckt die bien die hand herausz un gab dem an…