Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wurzelhaft adj.
wurzelhaft , adj. 1) zu wurzel B 2. im hinblick auf die natürliche grundlage einer gegebenheit: erst keusches leben, wurzelhaft gebunden, dann scheuer vortraum von sich selbst, der leise hinüber führt zur wirklichen entfaltung Hebbel w. I 6, 325 Werner; schon der schritt des tatsachenmenschen klingt anders, wurzelhafter, als der des denkers und träumers O. Spengler untergang d. abendl. (1922) 2, 21 . mit zeitlichem aspekt, anfänglich, keimhaft: überall gibt sich die apostelgeschichte zu erkennen als das zeugnisz von den wurzelhaften anfängen der durch zeiten und völker hin wachsenden und alle …