Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wurfpfeil m.
wurfpfeil , m. , wie werfpfeil teil 14, 1, 2, sp. 305 eine spieszähnliche waffe mit kurzem, leichtem schaft; im unterschied zum bogenpfeil mit der hand geworfen; vgl. Eggers kriegslex. (1757) 2, 1372 ; Adelung 5 (1786) 308. lexikalisch seit der mitte des 16. jhs. ( iaculum wurffpfeil oder gheweer Junius nomencl. [1567] 303 a ) überaus reich bezeugt; liter. belege: ungewondlich wer, als wurfpfeil, pleikugl oder ander unzimlich wehren (16. jh. ) österr. weist. 5, 152, 40; einer aus Etolia ( soll ) die strähl oder wurffpfeil ... erdacht haben Grass schöne hist. (1570) 30 a ; dreierlei gewehr, lan…