Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wurfanker m.
wurfanker , m. , auch werfanker, s. teil 14, 1, 2, sp. 275. ein an der ndl. und fries. küste heimisches wort ( ndl. werpanker; fries. warpanker Doornkaat Koolman ostfries. 3, 518 ; Siebs Helgoland 82 ; 301; Mungard Sylt 240 ), das in verhochdeutschter form seit dem ausgang des 16. jhs. in literarischen und lexikalischen quellen auftritt: wann unser schiff eins im eysz ist steckend bliben, haben wir einen wurff ancker gehabt, den wir so weit ausz geworffen haben als wir geköndt Hulsius 3 . schiffahrt (1598) 38 ( übers. a. d. ndl. ). weitere literarische belege aus dem 17. und 19. jh. bei Kluge …