Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wunderlichkeit f.
wunderlichkeit , f. , abstraktbildung zu wunderlich, seit dem mhd.; zunächst neben dem vorigen; älternhd. auch wunderlickeit ( md. 15. jh. ) Diefenbach gl. 367 b s. v. monstruositas. vor der zweiten hälfte des 18. jhs. nur in gelegentlicher verwendung. noch nach Adelung versuch 5 (1786) 302 ist das wort ' wenig gebräuchlich '. 1 1) in später nicht mehr möglicher religiöser beziehung: dirre heilige Augustînus ist zu lobene umme vil stucke. zu dem êrsten umme di wunderlichkeit sîner bekêrunge dt. mystiker 1, 186, 18 Pf.; ( mein kind, ) das gott selb darzu erkose das er ( gott ) sin grosz wunderl…